Kinder sitzen anders — WOHN
Die klassische Bank ist für Kinder besser geeignet als ein Stuhl
Kinder brauchen die Beweglichkeit um ihren körperlichen Ausdruck zu zeigen. Bei einer Eckbank können sie hocken, hin und her wetzen ohne größeren Schaden anzurichten.
Wir steuern immer mehr zu einer Sitz-Gesellschaft hin und verlangen von unseren Kindern immer mehr Ruhe und Unbeweglichkeit. Kinder haben den Drang zur Bewegung. Dies ist notwendig, um Erfahrungen zu sammeln. Über den Körper erfassen sie die Welt. Schränken wir den Raum der Kinder ein, so nehmen wir ihnen Gelegenheit zu lernen. Kinderwelten folgen anderen Gesetzmäßigkeiten und wir Erwachsene sollen die Gemeinsamkeiten von kindlicher Welt und gesellschaftlichen Normen verbinden können. Das heutige Möbel ist meist Kinder- und Senioren feindlich. Es zielt ab zur Maximierung der öffentlichen Präsentation in einem bestimmten engen Raum. Eine Bank hat gewisse Vorteile, die bei Kindern zu tragen kommt. Es kann eine Spielzeuglade, Verkleidungskiste
oder dergleichen in die Bank integriert werden. Man sollte sich jedoch unterteilen und ordnen sie systematisch die
Innenboxen.
Die Zukunft der Schule
Die Schule der Zukunft sollten wieder eine stärkeren Einbindung in das kulturelle und soziale Leben des Urbanen Raumes einnehmen.
Die Schule als Wissensvermittler wird ein breiteres Aufgabengebiet erfüllen müssen als dies heute der Fall ist. Dies gilt insbesondere in Hinsicht auf Integration, Schutz und Orientierung der verschiedensten Lebens- und Wertvorstellungen und zuletzt Räume zur Selbstentwicklung. Schule wird wieder greifbarer und lebensnaher statt eine reine Bildungsfabrik. Schule wird durch gemeinschaftlich Partner wie Pädagogen, Schüler,Eltern und deren Gemeinschaft stärker geformt werden.
Für Kinder haben sich die Lebensbedingungen in den letzten Jahren tiefgreifend verändert. Dies hat zur Folge, dass Volksschulen in ihrer lern-psychologischen, pädagogischen-anthropologischen und didaktischen Grundhaltung ein Modelländerung vollziehen müssen.
Sensible Phasen – Schreiben Lernen
Schreiben lernen wird oft verwechselt mit dem Erlernen von Buchstaben. Tatsächlich aber gehören zum Schreiben noch ganz andere, komplexere Fähigkeiten!
Bevor Ihr Kind mit einen Stift schreiben kann, können Sie bereits beginnen, das Kind Formen in Sand nachbilden zu lassen. Das regt an, Symbole zu erkenne und zu zeichnen. Diese Fähigkeit ist keineswegs so selbstverständlich, wie wir gemeinhin annehmen und stellt eine der größten kognitiven Leistungen des Menschen dar. Dementsprechend benötigt das Erlernen dieses Verständnisses seine Zeit. Buchstaben lernen und dann Schreiben sind selbst nur die Endphase einer Entwicklung, die lang davor begonnen hat: Das eigentliche Schreiben Lernen besteht in Beobachten, Nachahmen, „Lesen“, Vorgelesen bekommen und vor allem der Verarbeitung dieser Reize. Continue reading this entry »
Höflichkeit kommt weiter
Der Weg über die Verantwortung ist der Beste weg zur Höflichkeit. Und: Kinder brauchen Vorbilder denen sie folgen können.
Es kommt nicht von selbst. Wie wertvoll es ist, Kindern gute gesellschaftliche Umgangsformen beizubringen, übersehen heute leider viele Eltern. Aber: Höflichkeit erleichtert den Umgang in der Schule, bringt das Kind nach vorne und hilft dem Kind, ein stabiles emotionales Umfeld zu erhalten. Denken sie immer daran, dass ihr Kind von den Menschen und Freunden rundherum stark beeinflusst wird! Besonders junge Kinder übernehmen leicht Gewohnheiten, die sie an anderen beobachten.
Sensible Phase – Verhaltensregeln
Jedes Kind wird geltende Regeln immer wieder überschreiten. Aber: Disziplin bedeutet beibringen und nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, Bestrafung.
Wenn Kinder Erwachsenen provozieren, so drücken sie Gefühle aus, die sie oft selbst nicht ganz verstehen.
Aus unseren Reaktionen lernen Kinder allmählich, sich richtig zu verhalten. Anstand und Höflichkeit sollten in dieser sensiblen Phase (2 – 6 Jahren) verinnerlicht werden.
Später ist es schwierig, dies noch spielerisch und ungezwungen zu erlernen.





